Salmoniden

Regenbogenforelle, Bachforelle, Seeforelle, Seesaibling, Bachsaibling, Huchen, Lachs, Äsche, Stint, Renke (Felchen)* gehören zu den Salmoniden.

Unter Salmoniden versteht man die forellen- oder lachsartigen Fische. Alle sind Edelfische und Zielfisch intensiver Fischereiausübung. Ihr wichtigstes Kennzeichen ist die Fettflosse. Bis auf Renke, Äsche und Stint sind Raubfische und fressen andere Fische – sogar kleine Artgenossen.

Die Familie der Salmonidae wird weiter in 3 Unterfamilien unterteilt: Coregoninae, Salmoninae und Thymalla.

Salmoniden Arten

Salmoniden oder auch Forellenfische kommen in unterschiedlichen Gattungen vor
regenbogenforelle

Regenbogenforelle

Die Regenbogenforelle stammt aus Nordamerika und ist seit 1880 eingebürgert. Sie wächst schnell und erreicht nicht selten Gewichte bis zu 8 Kilogramm.

bachforelle

Bachforelle

Die Bachforelle ist einer der verbreitetsten und attraktivsten Angelfische. Ihre Farbenvielfalt ist schier unerschöpflich und von vollendeter Schönheit.

seeforelle

Seeforelle

Ohne auf die Frage der Artenzugehörigkeit einzugehen, wird die Seeforelle als selbstständige Form der Forelle abgehandelt, weil sie als solche angesehen wird.

bachsaibling

Bachsaibling

Auch der Bachsaibling wurde aus Nordamerika eingebürgert. Das größte Verbreitungsgebiet in Deutschland befindet sich in Oberfranken, im Frankenwald und Fichtelgebirge.

seesaibling

Seesaibling

Der Seesaibling hat die Eigenschaft, je nach Lebensraum sehr unterschiedlich auszusehen. Neben groß gewachsenen Fischen sind auch kleine Formen nicht selten.

atlantischer-lachs

Atlantischer Lachs

Lachse werden auf dem Weg vom Meer flussaufwärts zu ihren Laichplätzen gefangen. Sie nehmen im Süßwasser allerdings keine Nahrung zu sich. Warum beißen sie trotzdem?

lachsforelle

Lachsforelle

Eine Lachsforelle ist eigentlich eine Regenbogenforelle die auf Grund ihrer Ernährung ein lachsfarbenes Fleisch hat. Der Unterschied resultiert aus der Fütterung.

goldforelle

Goldforelle

Die Goldforelle hieß früher Japan-Forelle und ist eine Unterart der Regenbogenforelle. Sie ist eine Kreuzung aus verschiedenen Salmoniden und kann bis 5 Kilogramm schwer werden.

huchen

Huchen

Ursprünglich war der Huchen nur im Donaueinzugsgebiet zu Hause. Daher auch der Name: Donaulachs. Seine Verbreitung ist nun durch Besatz größer geworden.

Fragen zu den Salmoniden

Häufige Fragen über Salmoniden
Wie kann man Salmoniden erkennen?

Der Körper von Salmoniden ist lang gestreckt und seitlich etwas abgeflacht. Dadurch haben Forellenfische manchmal eine leicht hochrückige Form. Das Maul ist unterständig, der Kopf ist zum Maul hin kegelförmig. Die Rückenflosse (Fahne) ist auffallend hoch und buntfarben.

Sind Salmoniden Raubfische?

Forellen, die ja zur Familien der Lachsartigen (Salmoniden) zählen, sind Raubfische. Sie fressen andere kleinere Fische, aber auch kleinere Artgenossen.

Was sind Salmondengewässer?

In Salmonidengewässern wird das Leben von Lachsartigen Fischen, wie die Forellen (Salmo trutta), Lachse (Salmo salar) oder Äschen (Thymallus thymallus) erhalten.

Salmondiengewässer sind Gewässer mit einer geringen Belastung des Wassers mit Schwermetallen. Dafür gibt es auch eine Skala zur Klassifikation. Salmoniden reagieren auf Verunreinigungen extrem sensibel.